Über uns – Aktivitäten
Die Aktivitäten der Stiftung umfassen drei Handlungsfelder:
1. Historische Schiffe
Seit ihrer Gründung ist es der Stiftung gelungen, eine Reihe von wertvollen historischen Schiffen zu übernehmen und wieder in Fahrt zu setzen. Auf den folgenden Schiffen können Sie im Rahmen eines Besuchs, einer öffentlichen oder einer Charterfahrt an Bord gehen:
- Staatsdampfer » SCHAARHÖRN
- Hochseekutter H. F. 231 » LANDRATH KÜSTER
- Lotsenschoner » N°5 ELBE und
- Besan-Ewer » JOHANNA
- Schlepper » FAIRPLAY VIII
Die 12-Meter-Rennyacht » HETI ist nach umfassender Restaurierung durch den Beschäftigungsträger "Jugend in Arbeit Hamburg e.V." seit 2005 wieder in Fahrt, ebenso wie der Elbfischer-Ewer » CATARINA und das Inspektionsboot » SÜDERELBE. Die Kreuzeryacht » ARTEMIS wurde im Mai 2008 wieder in Dienst gestellt. Alle Projekte werden von eigenständigen Betriebsvereinen betreut.
Der Bergungsdampfer » TAUCHER FLINT III, der Eimerkettenbagger » ALSTER und der Elbfischkutter » GRETA stehen auf der Harburger Werft noch zur Restaurierung an. Gleichfalls restauriert werden muss der Stückgutfrachter » BLEICHEN, der noch bis zum Jahresende 2006 als OLD LADY in der Türkei in Fahrt war. Das Schiff hat seinen Liegeplatz im Hansahafen (Bremer Kai).
2. Traditionsschiffhafen » Sandtorhafen
Die Stiftung betreibt in der HafenCity Hamburg den Traditionsschiffhafen, der als zentraler und prominenter Liegeplatz für Hamburgs historische Schiffe dient. Im Sandtorhafen trifft Tradition auf Moderne. Die neue Bebauung rund um das historische Hafenbecken ist die Keimzelle der HafenCity, an der Spitze des Dalmannkais entsteht die Elbphilharmonie. Den Entwurf der geschwungenen Pontonanlage stammt vom Büro EMBT aus Barcelona. Diese „Flaniermeile auf dem Wasser“ ist 340 Meter lang und mit Pavillons bebaut. Bis zu 25 historische Schiffe können an ihr festmachen.
Den Betrieb organisieren ehrenamtliche Hafenmeister. Im Laufe des Jahres finden mehrere große Veranstaltungen im Sandtorhafen statt.
3. 50er Schuppen » Hafenmuseum
Hamburgs letzte Kaischuppen aus der Kaiserzeit konnten 2002 durch Übernahme in Stiftungsbesitz vor dem Abbruch gerettet und unter Denkmalschutz gestellt werden. Die von 1908 bis 1912 auf dem Kleinen Grasbrook gebaute Umschlagsanlage war die größte und modernste ihrer Zeit. Bis in die 80er Jahre hinein sind hier die Ladungen ungezählter Seeschiffe aus aller Welt umgeschlagen worden; hunderte von Hafenarbeitern fanden in den Schuppen ihr Auskommen.
Seit der Übernahme durch die Stiftung finden an den Gebäuden umfangreiche Restaurierungsarbeiten unter Einbindung von Beschäftigungsförderungs-Maßnahmen statt.
Die nördliche Hälfte des Areals soll im Lauf der nächsten Jahre zu einem Hafen-Erlebnismuseum entwickelt werden. Kooperationspartner hierbei ist das » Museum der Arbeit mit seinen reichhaltigen hafengeschichtlichen Sammlungsgütern. In Verbindung mit dem lebendigen Betrieb historischer Schiffe, Eisenbahnen, Kräne und Lastwagen bietet dieses Museumsprojekt ein großes Potenzial für die touristische Attraktivität Hamburgs.
Auswanderungsmuseum » BallinStadt
Neben diesen drei Handlungsfeldern war die Stiftung Hamburg Maritim maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Pläne für das Auswanderungsmuseum » BallinStadt in Hamburg. Auf Basis der mit zahlreichen kompetenten Partnern entwickelten inhaltlichen und baulichen Konzeption konnten bedeutende Hamburger Unternehmen für eine Unterstützung geworben werden. Die Stiftung unterstützt dieses für die Stadt Hamburg bedeutende Projekt auch weiterhin bei der Suche nach Sponsoren.

