Die Arbeitswelt des Hafens damals und heute wird mit Schiffen, Kränen, Hafenbahn und großen Geräten hautnah vermittelt. Im Schuppen 50 A sind die Objekte zu den Themen „Hafenumschlag“, „Schiffbau“ und „Revierschifffahrt“ untergebracht.
Mit den Barkassen der Maritimen Circle Line ist es möglich, das Hafenmuseum von den Landungsbrücken aus anzufahren und sich schon während der Anfahrt auf den Hafen einzustimmen. Im Kopfbau des Schuppens 50A befinden sich die historische Kaffeeklappe und der Museumsladen „Zampelbüdel“, die zu einem Besuch einladen.
Programm: Wir machen Dampf!
In der Saison bietet das Hafenmuseum an jedem Wochenende ein wechselndes Vorführ- und Kinderprogramm für seine Besucher an. Zu besichtigen sind der historische Kaischuppen 50 A mit dem Schaudepot, sowie die Großobjekte zu Land und zu Wasser in Aktion. Auch der 50 Jahre alte Stückgutfrachter BLEICHEN steht den Besuchern offen. Auf dem Schwimmdampfkran SAATSEE und dem Schutensauger werden die Dampfkessel regelmäßig angeheizt oder es wird am Kai Umschlagsarbeit mit den Kränen und dem ersten Hamburger Van Carrier gezeigt. Die Hafen-Sammlung im 2.500 qm großen Schaudepot wird, wie die „Museumsflotte“ im Hansahafen, durch Fachleute vermittelt, die aus ihrer langjährigen Berufserfahrung im Hafen und auf den Schiffen berichten.
Hintergrund und Ausblick: Das zukünftige Hafenmuseum Hamburg
Die Stiftung Hamburg Maritim und das Museum der Arbeit wollen die Kaizunge am Bremerkai langfristig zu einem großen Hafenerlebnismuseum weiterentwickeln. Ziel ist die Schaffung einer attraktiven und umfassenden Präsentation der Hafengeschichte mit den Themenbereichen „Hafenumschlag“, „Schiffbau“, „Revierschifffahrt“ und „Veredelung“. Dabei sollen das „Machen und Erleben“ im Vordergrund bleiben. 2009 wird ein Masterplan für die Weiterentwicklung des Hafenmuseums Hamburg erstellt.
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