Jazzfrühschoppen auf der BLEICHEN
Welch eine Party ...!
Bei all der Arbeit an Bord hatten wir es uns verdient, mal wieder so richtig zu feiern. Und so konnten wir uns und unseren Besuchern zeigen, was so alles in letzter Zeit geleistet wurde – worauf wir sehr stolz sein können - und was noch an Arbeiten ansteht.
Wer hätte das gedacht, trotz mehrerer u.a. wegen einer Sportveranstaltung geschlossener Hafenzufahrten, haben doch noch viele einen Weg zum Schiff gefunden. Und nachdem die Bluessängerin aus der Band, Janice Harrington aus L.A*, ein wenig nachgeholfen hatte, ging die Stimmung hoch. Es wurde mitgesungen und getanzt. So schön kann das Leben auf einem Schiff sein! Verflogen waren das gelegentliche Kopfschütteln der „Aktiven“ und der „Auch-das-noch-Blick“, wenn man mal wieder mit schmutzigem Overall vor einer Herausforderung im Alltagsleben stand.
Und dann unsere Frauen! Was für eine „Powertruppe“!! Nichts wäre so wie es ist und vieles wäre erst gar nicht, gäbe es sie nicht. Auch unser Smutje. Er war noch bis am Vorabend der Feier im Urlaub. Da er darauf bestand, die Kartoffelsuppe aus frischen Zutaten zu bereiten, war auch hier eine besondere Logistik angesagt. Alles Gemüse für zwei große Töpfe musste kurz vorher geputzt werden. Der Wachmann hat morgens um 7 Uhr die Schinkenknochen aufgesetzt. Die Frauen kamen extra früh, um 12 kg Kartoffen in Würfel zu schneiden, damit unser Koch (der auch früh kam) eine wunderbar schmeckende Suppe daraus zaubern konnte. Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die Frau, die dafür gesorgt hat, dass wir bei der Hitze saubere Toiletten hatten.
Mir wurden viele schöne Fotos von dem Treiben auf der Luke und von der Band zugesandt. Falls gewünscht, kann ich die auch gerne per Mail oder CD weitergeben.
Übrigens, auch die Band fand die Veranstaltung sehr gelungen.
Rainer Marx


