Entwicklung zum Traditionsschiffhafen
1997 machte ein städtebauliches Großprojekt Furore: Auf dem Gelände des nördlichen Freihafens sollte zwischen Speicherstadt und Norderelbe die neue HafenCity entstehen. Erstmals in der Stadtgeschichte wurden dafür nicht die nutzlos gewordenen Hafenbecken zugeschüttet. So blieb der historische Sandtorhafen erhalten, die Kaimauern wurden denkmalgerecht restauriert. Elementarer Bestandteil der Planungen war außerdem, dass im Sandtorhafen Liegeplätze für historische Schiffe entstehen sollten, zur Erinnerung an die Geschichte des Ortes.
Im September 2008 wurde der Traditionsschiffhafen eröffnet. Die 5.600 qm große, geschwungene Pontonanlage hat eine Gesamtlänge von 380 Metern und bietet Liegeplätze für rund 25 historische Schiffe. Auf den Pontons befinden sich Pavillons für öffentliche Toiletten und das Hafenmeisterbüro. Weitere Pavillons mit Gastronomie und Läden werden folgen. Schon heute ist die Anlage eine wunderbare Flaniermeile auf dem Wasser.
Die umliegende Bebauung – 20 moderne Wohn- und Bürogebäude – ist in Teilen fertig gestellt, die Baumaßnahmen an der benachbarten Elbphilharmonie sollen bis 2012/2013 beendet werden.
Den Betrieb im Traditionsschiffhafen organisieren ehrenamtliche Hafenmeister. Sie sind für die Betreuung der Schiffe im Sandtorhafen zuständig, vom Belegungsplan bis zur praktischen Unterstützung vor Ort. Im Laufe des Jahres finden mehrere große Veranstaltungen im Sandtorhafen statt, dazu zählt der Hafengeburtstag ebenso wie die In-Water-Hanseboot. An solchen Tagen ist voller Einsatz gefragt.
Das Hafenmeisterbüro ist jeden Tag besetzt und zentraler Anlaufpunkt für Schiffseigner und Besucher. Die Hafenmeister suchen noch Verstärkung! Bei Interesse melden Sie sich gerne im Hafenmeisterbüro.
Lageplan

