Stiftung Hamburg Maritim

50er Schuppen: Hafenkräne

Bildimpresssion 1Bildimpresssion 2Bildimpresssion 3Bildimpresssion 4Bildimpresssion 4

Wenn heute ein Containerriese im Hamburger Hafen anlegt, wird seine tausende Container umfassende Ladung innerhalb weniger Stunden von riesigen Containerbrücken und vollautomatischen Transportvehikeln gelöscht. Menschen sind dabei kaum zu sehen, fast alle Abläufe sind computergesteuert.

Der moderne Umschlag hat wenig gemein mit dem Stückgutumschlag, der bis in die 70-er Jahre das Bild des Hamburger Hafens prägte. Damals beherrschten Stückgutschiffe, Kaischuppen und Hafenkräne das Bild. Der Aufstieg Hamburgs zu einem der größten Häfen Europas wäre ohne sie nicht denkbar gewesen. Ihre Entwicklung spiegelt das Wachstum des Umschlags wieder:

Die ersten Hafenkräne Hamburgs standen am Sandtorhafen, dem ältesten „modernen“ Hafenbecken der Stadt. 1866 machten hier die ersten Seeschiffe fest. Ihre Ladung wurde mit Hilfe von monströsen Dampfkränen gelöscht, die Lasten bis zu 2,5 Tonnen heben konnten.

Rund zwanzig Jahre später wurde am Kranhöft neben dem Segelschiffhafen einer der stärksten Dampfkräne der Welt in Betrieb genommen, er konnte bis zu 150 Tonnen heben.

Die rauchenden Dampfmaschinen wurden ab Ende der 1880er Jahre durch Elektrokräne ersetzt.

Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung der Portal- und Halbportalkräne, die auf Schienen über ihrem Arbeitsbereich laufen. Wie riesige Spinnen sehen die Portalkräne der 60er und 70er Jahre aus. Zu den wichtigsten Kranbauern zählten die Firmen Nagel & Kamp (später Kampnagel), AEG, Siemens & Halske, sowie Krupp und MAN.

Im März 2001 startete Jugend in Arbeit Hamburg e.V. im Auftrag der Hafencity GmbH ein ABM-Projekt zur Restauration der am Bremer Kai stehenden Stückgutkräne.

Die Kräne werden nach der Restauration in der Hafencity aufgestellt werden, wo sie als stählerne Zeitzeugen von der Geschichte des historischen Hafens erzählen sollen.

SPEZIAL

Infos

Angaben zum Beschäftigungsprojekt:
» Jugend in Arbeit Hamburg e. V.

Kontaktadresse

Stiftung Hamburg Maritim
Australiastraße Schuppen 52A
20457 Hamburg

Telefon   040 75 11 469 - 10
Telefax   040 75 11 469 - 29
E-mail      info@stiftung-hamburg-maritim.de

Geschäftsführer

Klaus Braasch
E-mail: braasch@stiftung-hamburg-maritim.de

Spendenkonto

HSH Nordbank AG
BLZ: 210 500 00
Konto: 784 785 000


Schiffe in Fahrt | Schiffe in Arbeit | Sandtorhafen | 50er Schuppen | Hafenmuseum | Über uns | Mitmachen und Fördern | News & Presse |
Downloads / Fotos | Maritime Links | 24 h Webcam | Kontakt | Impressum |

Diese Seite empfehlen

Seite drucken © Stiftung Hamburg Maritim