Stiftung Hamburg Maritim

Gefragte Filmlocation: Die 50er Kaischuppen am Hansahöft

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Beliebtes Milieu für Filmaufnahmen aller Art:

Das Gelände der 50er Schuppen, mitten im Freihafen, bietet vielfältige Kulissen für Filmaufnahmen in echter Hafenatmosphäre. Hier gibt es alte, unbewohnte Gebäude, viele Freiflächen am Kai und zwischen den Schuppen, Schiffe, Kräne und Bahnwaggons.

Eine äußerst attraktive Kulisse - mit wunderbarem Ausblick auf die Türme der Stadt und die wachsende HafenCity - bietet das „Beamtenwohnhaus“. 1911 wurde es als Wohnhaus für die Kaibeamten gebaut. Trotz jahrelangen Leerstands sind noch gute architektonische Elemente der Gründerzeit und des Jugendstils zu erkennen. Die vielen unterschiedlichen Räume bieten reichlich Motive und Möglichkeiten.

Alle paar Tage oder Wochen wird der Dämmerzustand der von besseren Zeiten träumenden Hafengebäude jäh unterbrochen: Location Scouts und Produktionsleiter, Regisseure und Schauspieler, Kamerateams, Beleuchter und Requisiteure fallen in Scharen ein und nehmen die leer stehenden Bauten für einige Tage oder nur Stunden in Besitz.

Während in der Stiftung mit Hochdruck an großen Sanierungsplänen für die denkmalgeschützten Bauten gearbeitet wird, fühlen Filmemacher und Fotografen sich geradezu magisch angezogen vom abgeblätterten Charme der heruntergekommenen Kopfbauten und der monumentalen Größe der Kaischuppen. Jedes Jahr sind es mehrere Produktionen, die hier abgedreht werden: Die Hubschrauber der Rettungsflieger kurven übers Höft, der Notruf Hafenkante wird tatsächlich an der Hafenkante gedreht.

Verwohnte Räume beherbergten Adelheid und ihre Mörder ebenso wie die Crew des Großstadtreviers, im Schuppen 52 ballten die Klitschko-Brüder mediengerecht ihre Fäuste, und der Stückgutfrachter BLEICHEN übernahm die Rolle der „Gustloff“ – ohne unterzugehen.

Auch wenn die Pläne der Stiftung zügig umgesetzt werden: Die Restaurierung der drei riesigen Kaischuppen und ihrer sieben Kopfbauten wird sich über Jahre hinziehen. Bis dahin können hier, mit all den Freiräumen, die Filmschaffende so schätzen, noch unzählige Mord- und Liebesszenen, Soaps, Autorenfilme und Werbeaufnahmen abgedreht werden ... was der Stiftung sehr willkommen ist: Die Einnahmen aus der Motiv-Vermarktung kommen in voller Höhe dem Erhalt der Gebäude zu Gute!

Lageplan

SPEZIAL

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E-mail: braasch@stiftung-hamburg-maritim.de

Ansprechpartner für Motivanfragen

Klaus Braasch
E-mail: braasch@stiftung-hamburg-maritim.de

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